Freitag, 20. November 2015

Josefine Gottwald – Eiselfen. Das Bündnis


Eine uralte Fehde zweier Völker. Ein Mann, der sie vereinen kann. Und eine Frau, die sich dafür opfern muss.
Mit einem Ritual versucht die junge Priesterin Auriel ihr Volk zu retten, das gegen die Armee der Eiselfen in den Krieg zieht. Dem grausamen König Thírion scheint jedes Opfer recht, seine Feinde zu bezwingen, doch als er die gegnerische Prinzessinentführen lässt, weiß er noch nicht, was für verschlungene Pfade das Schicksal vorsieht. Auriel findet plötzlich alle Fäden in ihrer Hand, aber sie fürchtet, dass sie den Frieden mit ihrem Leben bezahlt.

Seitenzahl:102
ISBN: 978-3-1518641367 

Eiselfen ist ein Jugend-Fantasie-Roman und „Das Bündnis“ ist der erste Teil der neunteiligen Eiselfen-Saga.
Die junge Auenelfin Auriel ist zu dem Zeitpunkt ihrer Entführung damit beschäftigt, ihre Ahnen um Schutz für den Krieg zu bitten. Sie ist die jüngste Tochter von König Óbron und Priestern der Auenelfen. Entführt wird sie von Lúthien, dem Sohn des Herrschers der Eiselfen – Thírion. 

In einer kurzen Nebenhandlung wird das Menschenmädchen Jordis durch einen Zauber versehentlich in die Welt der Elfen geholt, sie wird ebenso wie Auriel entführt und im Schloss der Eiselfen gefangen gehalten.
Auriel und Jordis lernen sich in der Gefangenschaft kennen und entdecken eine Gemeinsamkeit, die Musik. Auriel spielt auf einer dreizehnsaitigen Leier und singt dazu Lieder von ihrem Volk. Diese klingen für Jordis sehr befremdlich, aber dennoch wunderschön, sie selbst spielt eine Blockflöte und gemeinsam erkunden sie die Musik der anderen, um sich in der Einsamkeit Trost zu spenden.
Sehr schnell wird klar, das Thírion Auriel als Druckmittel gegen Óbron verwenden will, um sich aus einem Tausch gegen das Leben seiner Tochter im Krieg einen Vorteil zu verschaffen. Nach einem Gespräch zwischen beiden Königen kommt es zu einer Schlacht und das Schicksal nimmt seinen Lauf …
In diesem erstem Band der Eiselfen stecken viele Emotionen. Es gibt blutige Auseinandersetzungen, Verluste, eine Schlacht, eine schon ewig andauernde Familienfehde und eine Liebesgeschichte.
Eiselfen - Illustration von Martin Mächler
Der Einstieg in den Roman der Eiselfen ist mir etwas schwer gefallen, die Autorin, Josefine Gottwald, hat eine ganz eigene Art zu schreiben und ich habe einige Seiten gebraucht, um in ihren Schreibstil zu finden. Wenn man sich aber erst einmal eingelesen hat, liest es sich wie von selbst. Die Idee, eine versteckte Parallelwelt zu der Menschenwelt zu inszenieren, ist keineswegs neu, aber der Einblick in eine Welt der Elfen und deren verschieden Gattungen ist eine fantastische Reise, welche ich mit Genuss erlesen habe. Die unterschiedlichen Charaktere des Romans zeigen keine stereotypen Muster auf, sie sind geheimnisvoll und durchaus bereit sich zu entwickeln, was ich bei Lúthien sehr interessant finde. Außerdem bin ich gespannt, was es mit Jordis auf sich hat, ihr Verbleib in der Elfenwelt ist ebenfalls ein spannender Handlungsstrang.
Hervorzuheben ist die Gestaltung des Buches, neben dem tollen Cover sind auch im Buch mehrere Zeichnungen, welche die Handlung untermalen. Es ist spürbar, wieviel Liebe zum Detail in diesem Buch steckt.
Letztendlich ist zu schreiben, dass ich während des Lesens immer neugieriger geworden bin, wie sich die einzelnen Personen, im Speziellen Auriel und Lúthien, weiter entwickeln werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nicht einschätzen, was noch alles passieren wird und bin voller Vorfreude auf die kommenden Teile dieser Saga.

Kommentare:

  1. Eine sehr ausführliche Rezension! Ich freue mich, dass vor allem die Emotionen im Mittelpunkt stehen! Vielleicht kannst du schon in Kürze erfahren, wie es weitergeht ... :) Lieben Dank dafür!

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    1. Ich brenne darauf zu wissen, wie es weiter geht! Das Cover habe ich schon gesehen, es sieht wieder wundervoll aus!

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